Stressmanagement - was ist das?

Aktualisiert: 6. Apr.

Worauf es in unseren Kursen ankommt.


Wie ist Stressmanagement aufgebaut und welche Inhalte werden behandelt?


Stress entsteht nicht so sehr durch äußere Stressoren, sondern was die einzelne Person daraus macht. Jeder Mensch reagiert auf Stressoren (was dich im Außen stresst) unterschiedlich. Dein persönlicher Stressverstärker (dein innerer Umgang mit den Stressoren) sorgt Letzen endlich für deine Stressreaktion.


Beispiel: Dein Arbeitgeber gibt dir für eine Aufgabe eine Woche Zeit. Person A, die perfektionistisch veranlagt ist, kommt mit dieser Zeit nicht aus, da sie auf jedes kleinste Detail achtet und gerät somit in eine Stressreaktion mit körperlicher und emotionaler Aktivierung. Person B, die nicht perfektionistisch veranlagt ist, braucht für diese Aufgabe vielleicht nur 4 Tage und ist somit viel gelassener und gerät nicht unter Druck. Somit haben zwei Personen einen jeweils anderen Blickwinkel auf die Situation.

Dieses Stressgeschehen wird auch als Stressampel bezeichnet: Stressor (Leistungsanforderung, Störungen) + Persönlicher Stressverstärker (Perfektionismus, Kontrollstreben) = Stressreaktion (Körperliche, emotionale und mentale Aktivierung).


Im Stressmanagement wir nun die Stresskompetenz geschult.

Der Ansatzpunkt für die Stressoren liegt dabei in der instrumentellen Stresskompetenz. Hier werden äußere Belastungen im Alltag analysiert und diese so weit es geht verringert.

Dies kann beispielsweise geschehen durch: Fachliche Kompetenzen erweitern, wie die Ansammlung von Informationen, organisatorische Verbesserung im Zeit- und Selbstmanagement und durch sozialkommunikative Kompetenzen, wie u.a. Prioritäten setzen.


In der mentalen Stresskompetenz wird der persönliche Stressverstärker selbstkritisch bewertet. Förderliche Denkweisen und Einstellungen werden trainiert und sich seine eigenen Bewertungen bewusst gemacht.

Beispiele hierfür sind: Entwicklung von Dankbarkeit, negative Glaubenssätze und Gedankenmuster auflösen, Akzeptanz der Realität und der eigenen Leistungsgrenzen.


Kommt es nun doch zu einer Stressreaktion ist es wichtig die regenerative Stresskompetenz auszubauen.

Dies geschieht u.a. durch: Bewegung, Ernährung, Entspannungstechniken, soziale Kontakte und der Balance zwischen Arbeit und Freizeit.


Bist du nun neugierig darauf geworden, wie es um deinen Stresslevel steht und welcher dein persönlicher Stressverstärker ist?

Wenn du mehr erfahren möchtest oder dich darin bestätigt fühlst etwas für deine Gesundheit und Entspannung zu tun kontaktiere uns gerne oder besuche einen unserer Kurse.


Wir freuen uns auf dich

Dein Jivanti Team



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